Blumige DIYs/ Muttertags DIYs

Der Muttertag rückt näher und ich habe mir ein paar Gedanken gemacht, wie ich meiner Mama eine Freude machen kann.

Die DIYs eigenen sich nicht nur zum Muttertag, sondern auch mal so als kleines Mitbringsel, Geschenk oder einfach auch für das eigene Zuhause.

  1. Blumenständer aus selbsttrocknender Modelliermasse
  2. Kerzenständer aus selbsttrocknender Modelliermasse
  3. Nägel Blumenvase auf Holzbrett
  4. Metallring mit Blumen
  5. Metallring mit Holzperlen und Blumen
  1. Blumenständer aus selbsttrocknender Modelliermasse

Material:

  • Selbsttrocknende Modelliermasse

(eventuell Ausstechformen )

  1. Schritt: Die Modelliermasse zur gewünschten Form Kneten, hier in Kugeln, kleinere und größere Kreise mit Hilfe von Ausstechformen.
  2. Schritt: Die gewünschten Trockenblumen noch vor der Trocknung in die Masse hinein drücken und ca. einen Tag trocknen lassen.

Fertig.

2. Kerzenständer mit selbsttrocknender Modelliermasse

Material:

  • Selbsttrocknende Modelliermasse
  1. Schritt: Modelliermasse zu einer Schale formen.
  2. Schritt: Kleinen Teil der Modelliermasse zu einem ca. 3-4 cm hohen Trichter formen in dem die gewünscht Kerze vom Umfang genau hinein passt.
  3. Schritt: Beide Teile vorsichtig zusammensetzen und miteinander verstreichen.
  4. Schritt: Ca. 2 Tage trocknen lassen.
  5. Schritt: Passend dekorieren.

Fertig.

3. Nägel Blumenvase auf Holzbrett

Material:

  • Holzbrett
  • Nägel
  • Garn
  • Blumen (Trockenblumen oder frische Schnittblumen)

Arbeitsmaterial:

  • Hammer
  • Schere
  1. Schritt: Vorlage einer Vase auf ein Blatt Papier zeichnen. Die Vorlage auf das Blatt Papier mit einem Klebestreifen fixieren
  2. Schritt: Entlang der aufgezeichneten Linie Nägel im Abstand von 0,5 cm in das Brett schlagen.
  3. Schritt: Die Vorlage entfernen und den Garn 1-2 mal um jeden Nagel wickeln sodass alle Nägel miteinander verbunden sind. Die Enden miteinander verbinden.
  4. Schritt: Die gewünschten Blumen in der Vase dekorieren.

Fertig.

4. Blumiger Metallring

Material:

  • Metallring
  • Garn
  • Trockenblumen / frische Blumen

Arbeitsmaterial:

  • Schere
  1. Schritt: Garn ca. 10 mal um 2 Seiten des Ringes Binden und verknoten.

2. Schritt. Die Blumen zwischen das Garn stecken.

Fertig.

3. Schritt: Metallring mit Holzkugelkette und Blumen

Material:

  • Metallring
  • Holzkugeln (verschiedene Größen)
  • Blumen (Trockenblumen, frische Blumen)

Arbeitsmaterial:

  • Heißkleber
  • Schere
  1. Schritt: Kugeln in der Mitte des Rings, nacheinander zusammen kleben und beide Außenseiten an den Ring kleben. Die Löcher der Kugeln zeigen senkrecht von oben nach unten.
  2. Schritt: Blumen kürzen und einzeln in die Löcher der Kugeln stecken.

Fertig.

Alles ganz simple DIYs, jedoch mit großer Wirkung.

Viel Spaß beim Nachmachen und Verschenken.

Chrissi

OSTERDEKO DIY

Es wird wärmer, Blumen fangen langsam an sich an die Oberfläche zu kämpfen und die Welt wird wieder ein bisschen bunter.

Ostern steht bevor und ich bin fleißig am Basteln und Wuseln.

Meine Favoriten OSTER DIYs für dieses Jahr beinhalten viele natürliche Farben und Materialien.

  1. Fächereier zum Aufhängen
  2. Osterkerze mit getrockneten Schneeglöckchen
  3. Eierbecher
  4. Ostertürkranz

Fächereier zum Aufhängen

Material:

  • Geschenkpapier Natur
  • Garn
  • Holzkugeln

Arbeitsmaterial:

  • Kleber
  • Heißkleber
  • Schere
  • Stift
  1. Schritt: Eine Vorlage zuschneiden in der Form eines Ei, in der gewünschten Größe. Eier werden auf das Geschenkpapier gezeichnet. Ca. 20 – 30 Stück pro Faltei.

3. . Schritt: Alle Eier ausschneiden.

4. Schritt: Eier in der Hälfte falten.

5. Schritt: Eier in der Hälfte gefaltet aufeinander kleben.

6. Schritt: Das Garn in ein 12 cm langes Stück schneiden. Mit Hilfe der Heißklebepistole das Garn an die gefalteten Eier anbringen.

7. Schritt: Die zwei Enden zusammen kleben. Und die Holzkugel auffädeln.

Osterkerze mit getrockneten Schneeglöckchen

Material:

  • Kerze
  • getrocknete Schneeglöckchen
  • Holzkugeln
  • Lederband
  • Wachs

Arbeitsmaterial:

  • Schere
  • Pinsel
  1. Schritt: Schneeglöckchen pressen und ca. eine Woche trocknen lassen.

2. Schritt: Wachs schmelzen.

3. Schritt: Schneeglöckchen an die gewünschte Stelle legen und das Wachs mit einem Pinsel auftragen.

4. Schritt: Holzkugeln auf ein Lederband fädeln und die beiden enden verknoten. Die Kerze hineinstellen.

Eierbecher

Material:

  • Holzkugeln
  • Lederband

Arbeitesmaterial:

  • Schere

Anleitung:

9 Holzkugeln auf das Lederband fädeln und die beiden Enden verknoten.

Ostertürkranz

Material:

  • Zweige
  • Trockenblumen
  • Buchs
  • Wachteleier
  • Holzkugeln
  • Lederband
  • Draht
  • Garn

Arbeitsmaterial:

  • Schere
  • Heißklebepistole
  1. Schritt: Zweige zu einem Kranz zusammenstecken. (Ein Bund Zweige zusammen zu einem Kreis biegen und ineinander verdrehen) Notfalls ein bisschen Draht verwenden um die Blumen besser zu fixieren.

2. Schritt: Trockenblumen und Buchs zwischen die Zweige hinein stecken.

3. Schritt: Wachteleier mit Hilfe der Heißklebepistole an den Kranz anbringen.

4. Schritt: Holzkugeln auf das Lederband auffädeln sodass es ein Ei ergibt. Verknoten und an den Kranz anbringen.

5. Schritt: Garn an die obere Seite des Kranzes zur Aufhängung anbringen.

Weitere österliche und frühlingshafte DIYs findet ihr auf unserer Instagram Seite in den Posts und in den Highlights.

Viel Spaß beim Basteln.

Chrissi

Wann kommt die Zeit in der man sich so akzeptiert wie man ist?

Mit all seinen Merkmalen und Narben innerlich wie äußerlich, die für alle sichtbar sind.

Ich habe eine große Narbe die mich seit meinem 17. Lebensjahr begleitet und mich daran erinnert, wie schnell alles vorbei sein hätte können.
Doch ich hatte einfach einen großen Schutzengel und es lenkte mein Leben in eine ganz andere Richtung.
Ich war meiner Familie noch nie so nahe und wahre Freunde kristallisierten sich heraus.
Trotzdem war der Anfang nach dem Unfall keine so leichte Situation mit viel Verzicht und Einschränkungen, aber ich wollte das Beste daraus machen. 
Ich wurde gefühlt ganz schnell erwachsen und doch tat ich mir schwer irgendetwas Positives aus dem neuem Ich zu sehen.

Doch Heute sehe ich es mit ganz anderen Augen.
Ich bin stolz auf meine Narbe und das Geschehnis hat im Nachhinein fast nur gute Sachen mit sich gebracht.

Wenn es nicht so gekommen wäre, hätte ich meinen Mann nie kennengelernt und zwei so wunderbare Kinder bekommen.
Ich hätte nie die Menschen kennengelernt, die mir heute so wichtig sind.
Ich bin dankbar für das was ich habe und für die Menschen die mich bestärken.

Die Narbe gehört einfach zu mir und ich würde es auch nicht ändern wollen.
Vor ein paar Jahren wäre es mir nie in den Sinn gekommen mich so zu zeigen. Ich hätte nie den Mut gehabt meinen Bauch so öffentlich zu präsentieren.
Es war ein langer Prozess mich so zu akzeptieren wie ich bin und selbstbewusst zu mir zu stehen, an machen Tagen mehr an anderen weniger, aber so geht es wahrscheinlich jedem von uns.

Mein Körper leidet immer noch unter den Spätfolgen des Unfalls, aber ich komme gut damit klar. ich sehe es als Päckchen das man Tragen muss und jeder hat eines zu tragen.

Eure Chrissi

Schattenkind

Seit unserer Kindheit haben sich gewisse Glaubenssätze in uns eingeprägt. Wir bemerken sie nicht, aber sie sind da.

Manchmal übernehmen sie das Kommando über uns. In diesen Momenten beherrschen nicht wir uns, sondern wir werden beherrscht, ohne es zu registrieren.
Sie machen den Anschein, als wären sie ein Teil von uns, als würden sie uns als Person ausmachen, dabei sind sie nichts weiter, als ein Relikt aus unserer Vergangenheit.
Das hört sich gruselig an, doch wenn man sich mit dieser Thematik beschäftigt, öffnet sich ein Vorhang. Es ist die Gelegenheit um alten Ballast fallen zu lassen und das Leben in gewisser Weise, neu zu beginnen.

Als mir meine Glaubenssätze bewusst wurden, fühlte ich mich für einen kurzen Moment sehr hilflos. So vieles was ich dachte zu sein, war plötzlich ein Trugschluss. Ein Buch hatte mir den Spiel vorgehalten und mich Dinge sehen lassen, die vermutlich für immer im Verborgenen, ein Teil von mir gewesen wären. Unvorstellbar, welche Magie in „ein bisschen Papier“ stecken kann.

Seit diesem Tag haben mich meine Glaubenssätze nicht verlassen. Sie sind immer noch da und versuchen „ich“ zu sein. Doch mittlerweile erkenne ich ihr Flüstern immer häufiger und kann dann bewusst entscheiden, ob ich ihre Meinung teile oder eben nicht.

In gewisser Art und Weise, habe ich einen Teil meiner Identität verloren. Ich sehe diesen Verlust meiner „Schein-Identität“ jedoch positiv und als Chance, jetzt endlich die sein zu können bzw. zu werden, die ich wirklich bin.

Wer das ist, wird sich zeigen.

Wer ebenfalls an einem Blick, hinter den eigenen Vorhang interessiert ist, kann ich das Buch „Das Kind in dir muss Heimat finden“ von Stefanie Stahl empfehlen. Selten war ich von einem Buch dermaßen begeistert, wie von diesem.

!!! Hierbei handelt es sich um unbezahlte und vor allem unbeauftragte Werbung. Es ist eine reine Herzens-Empfehlung. !!!

Eure Julia

Die Formel zum Glück

„Wenn du dein Hier und Jetzt unerträglich findest und es dich unglücklich macht, dann gibt es drei Möglichkeiten: Verlasse die Situation, verändere sie oder akzeptiere sie ganz. Wenn du Verantwortung für dein Leben übernehmen willst, dann musst du eine dieser drei Möglichkeiten wählen, und du musst die Wahl jetzt treffen.“

Eckhart Tolle

Wenn wir ehrlich sind, fällt es uns deutlich leichter, uns zu beklagen und uns selbst zu bemitleiden. Oftmals sind aber wir alleine diejenigen, die dazu fähig wären, etwas an diesen Situationen in unserem Leben zu verändern.

Vor etwa einem Jahr standen Chrissi und ich an einem Punkt, an dem wir uns entscheiden mussten. Wir waren zufrieden, besaßen alles was wir uns je gewünscht hatten und gleichzeitig fehlte uns ein Stückchen, zum vollkommenen Glück.

Wir waren gefangen im goldenen Käfig. Unsere Familien hatten stets oberste Priorität, aber gleichzeitig musste eine kleine Veränderung her. Nur Haushalt und Herd, das war uns einfach zu wenig.

Wir hätten diese Situation hinnehmen können, unser „Leid“ klagen und uns darüber auslassen können, wie „schlecht“ es uns geht. Wir haben jedoch den Weg der Veränderung gewählt und unseren Blog gegründet.

Am Anfang steht der Mut.
Mut, um etwas zu riskieren, ohne zu wissen was kommt.

Mut, um für sich als Mensch einzustehen.
Mut, um dem Weg seines Herzen zu folgen, ohne Rücksicht auf die Erwartungen anderer.
Mut, um lieber zu fallen, als es gar nicht erst versucht zu haben.
Mut, um sich so zu zeigen, wie man ist.

Wir haben es nicht bereut.

Chrissi und Julia

Der Sinn des Lebens

Was ist der Sinn meines Lebens? Eine Frage die ich diese Woche gestellt bekam.

Eine schwierige Frage und vor allem eine, die man nicht so schnell beantworten kann.

Unser Leben befindet sich in einem ständigen Wandel. Unser Umfeld und unsere Lebensumstände verändern sich permanent und wir uns mit ihnen. Stillstand gibt es nicht.

Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung.“ beschrieb schon Heraklit von Ephesos (griech. Philosoph, 500 v. Chr.). Wie ist es also möglich, während dieser andauernden Veränderung einen konkreten Sinn, für das eigene Leben festzusetzen?

Um dieses Thema genauer zu durchleuchten, benötigt man Zeit. Einen inneren Raum, der überhaupt die Möglichkeit zulässt, tiefer zu blicken.

Ich schnappte mir daher meine Laufschuhe und spurtete los. Ich atmete die kühle Luft ein, ließ meine Beine monoton dahin trotten und mein Hirn ratterte vor sich hin. Tatsächlich konnte ich in diesen ruhigen Minuten, zwei Punkte für mich festsetzen, die für mich zum Sinn meines Lebens gehören.

  • Engagement für wichtige Themen
  • Gleichmut

Engagement

Auf den ersten Blick mag unser Blog, wie ein netter Zeitvertreib zweier Muttis wirken. Ein bisschen Quasseln, ein bisschen Text, ein paar Fotos, fertig! Der Schein trügt jedoch.

Wir leben in einer Welt des Perfektionismus. Eine Welt, in der wir als Menschen funktionieren müssen, ohne Rücksicht auf Verluste. Eine Welt, des Konsums und Umweltzerstörung. Eine Welt, die vom Kopf geleitet wird, ohne Mitspracherecht des Bauchgefühls oder des Herzens.

Ich bin keine Heilige und das versuche ich auch nicht zu werden. Ich bin ein Mensch und Menschen haben Schwächen.

Regelmäßig regieren mich meine Muster, die mich zum Wahn nach Perfektion, der Konsum-Gier, dem schlechten Umgang mit mir selbst oder meinen Mitmenschen und anderen Dingen treiben.

Ich habe es mir jedoch zur Aufgabe gemacht, Licht ins Dunkle zu bringen. Zunächst einmal, indem ich öffentlich meine Schattenseiten enthülle und somit dem ein oder anderen Anregungen biete, das eigene Denken und Handeln ebenfalls zu durchleuchten.

Wie lange und in welcher Form ich diese Themen öffentlich predigen möchte, kann ich heute nicht sagen. Eines weiß ich jedoch, ich werde mein Leben lang ehrlich zu Themen stehen, die ich für wichtig erachte, werde ehrlich mit mir und dem Leben umgehen und weiter an mir arbeiten.

Gleichmut

Eines der Ziele aus dem Yoga ist der Gleichmut. Häufig verwechselt man dieses Wort mit der Gleichgültigkeit, welche jedoch nicht gemeint ist.

Gleichmut steht für mich dafür, mich weniger von meinen Emotionen leiten zu lassen, sondern geerdet und stabil im Leben zu stehen. Es bedeutet für mich, freundlich mit anderen Menschen umzugehen, auch wenn mir diese Freundlichkeit nicht immer entgegen kommen wird.

Auge um Auge – und die ganze Welt wird blind sein.“ (Mahatma Gandhi)

Dieses Prinzip möchte ich irgendwann weitestgehend verinnerlicht haben. Es hört sich so einfach an, ist im zwischenmenschlichen Umgang jedoch so schwierig.

Der Sinn für mich und mein Leben liegt darin, ein „guter“ Mensch zu sein und diesen Planeten, nach meinen Möglichkeiten, zu einem besseren Ort zu machen.

Der Weg ist das Ziel! Mal sehen wo mich diese Reise hinführt.

Eure Julia

Optimistisch ins Jahr 2021

Dieses Jahr war anstrengend und oftmals auch nervtötend. Es war ein Jahr voller Entbehrungen. Ein Jahr voller Ungewissheit und manchmal auch Angst. Die Angst Familien-Mitglieder verlieren zu können und im schlimmsten Fall mit einer Mitschuld leben zu müssen. Ein Jahr in dem Existenzen und Träume zerstört wurden. Ein Jahr in dem wir uns häufig bevormundet fühlten und unser Leben irgendwie anders verlief, als gewohnt. Ein Stück Freiheit ging verloren.

Insgesamt war es eine Situation, die jeden von uns durch Höhen und Tiefen gehen ließ.

Ich habe Anfang dieser Woche eine tolle Yoga Stunde zum Thema Rauhnächte besucht (zumindest virtuell). Egal ob man an solche Dinge glaubt oder nicht, hatte diese Stunde einen wunderschönen Hintergrund. Es ging um drei wichtige Themen: Loslassen, Dankbarkeit und die Intuition bzw. das hinein Hören in uns.

Es ging darum revue passieren zu lassen, was in diesem Jahr geschehen ist. Deine ganz individuelle Sicht, auf das Jahr 2020. Deine persönlichen Höhen und Tiefen, in diesem besonderen Jahr.

Lasse dein Kopf-Kino des Jahres 2020, vor deinem inneren Auge ablaufen und filtere all das Gute heraus, um dieses Jahr anschließend ganz bewusst loszulassen und dadurch Platz für Neues zu schaffen.

Welche kostbaren Momente hat dir dieses Jahr geschenkt?

Unser Leben ist schnell und unser Leben ist laut. Vielleicht bietet uns Corona mehr denn je, die Chance feststellen zu können, was wir wirklich brauchen. Die einmalige Gelegenheit dem leisen Flüstern unserer Intuition zu lauschen, das in unserer schnellen, lauten Welt meist überhört wird.

Unter genauerer Betrachtung kann sicherlich jeder diesem Jahr, etwas Positives entnehmen. Für mich persönlich, war es trotz der vielen Entbehrungen, ein wunderschönes, spannendes Jahr.

Nach der Baby-Pause bin ich wieder ins Arbeitsleben eingestiegen (zumindest ein bisschen), Chrissi und ich haben unseren wunderbaren Herzens-Blog „Wiesentoechter“ gegründet, ich habe endlich meine lang ersehnte Yoga-Lehrer Ausbildung begonnen und durfte die Entwicklung meines Mini-Krabbel-Babys, zu einer süßen herum tobenden Quassel-Maus beobachten.

Gerade in Zeiten wie Diesen, sollten wir unseren Blick auf das Positive richten.

Vielleicht hast du ebenfalls Lust, die letzten Tage des Jahres 2020 zu nutzen, um viele dankbare Momente zu sammeln. Ich wünsche dir jedenfalls schon jetzt, einen glücklichen und hoffnungsvollen Start ins Jahr 2021.

Julia

Am Ende wird alles gut! Und wenn es noch nicht gut ist,
ist es noch nicht das Ende.

(Oscar Wilde)

© Wiesentoechter

Nähanleitung für einen einfachen Rock – DIY

Röckmädchen…

Ich habe schon so viel schöne Röcke mit diesem einfachen Schnittmuster genäht. Ob für mein kleines Ida Mädchen, für mich oder auch für ihre Kuschelmaus.

Nähanleitung:

Material:

  • Stoff: Leinen, Musselin, Baumwolle,…. alles was gefällt
  • Gummiband: ca. 3 cm breit

Arbeitsmaterial:

  • Stoffschere
  • Nähmaschine/ Overlock
  • Nähgarn
  • Sicherheitsnadel/ Klammern
  • Stoffkreide
  • Maßband
Rock aus einem Leinenstoff.
  1. Schritt: Abmessen von Länge und Breite. Länge: Mit dem Maßband die Länge abmessen vom Hüftknochen bis zur gewünschten Länge ( hier z. B. Hüfte bis zum Knie). + 8 cm Breite: Länge mal 1,5 nehmen 2 mal auf den Stoff anzeichnen und zuschneiden . Danach die Längsseiten mit der Overlock oder einem Zickzackstich der Nähmaschine absteppen.

2. Schritt: Beide Stoffteile rechts auf rechts legen und die beiden kurzen Seiten mit der Overlock oder einem Zickzackstich der Nähmaschine zusammen nähen.

3. Schritt: Den unteren Saum 1 – 1,5 cm umschlagen und mit einem Geradstich ( je nach Stoff, elastisch oder normal) absteppen.

4. Schritt: Nun geht es an den Bund, wo später das Gummiband eingezogen wird. Gummiband oberhalb der Hüfte einmal herum legen und abmessen. Davon noch ca. 8 cm abziehen (je nachdem wie elastisch das Gummiband ist.). den oberen Saum 3, 8 cm einschlagen. Den Saum nun knappkantig mit einem Geradstich ( elastisch oder normal) absteppen. Dabei bleibt eine 4- 5 cm lange Öffnung.

5. Schritt: Eine Sicherheitsnadel in das Gummiband einfädeln und das Gummiband durch den Bund zur anderen Seite ziehen. ( das Ende mit den Fingern fixieren, damit das Gummiband nicht ganz durch den Bund gezogen wird.) Das Gummiband am Anfang und am Ende überlappen und mit einem Geradstich miteinander vernähen.

6. Schritt: Mit einem Geradstich wird nun die Öffnung des Bundes geschlossen.

Fertig ist der selbstgenähte Rock.

Der Rock kann in jeglicher Art von Stoffen genäht werden. Bei der Gestaltung und Verschönerung durch Spitzenbänder oder anderen Accessoires kann der Rock dem eigenem Stil angepasst werden.

Lasst es Rocken.

Eure Chrissi

Blumenranke – DIY

Die Kraft der Blumen.

Jede Blume, egal wie groß oder klein kann einen ganzen Raum für sich einnehmen. Sie verschafft gleich ein gemütliches und willkommenes Gefühl.

Deshalb haben wir überall im Haus Blumen in unterschiedlichster Deko mit eingearbeitet. Besonders die Kombination mit Holz und Garn mag ich besonders gerne.

Ihr braucht dafür.

  • einen Ast
  • Garn
  • Blumen eurer Wahl ( die auch im getrockneten Zustand schön aussehen)
  • Draht
  • Deko ( z.B. Federn, Glöckchen)
  1. Schritt: ca. 40 gleich lange Garnstücke zuschneiden, passend für den jeweiligen Ast .

2. Schritt: Einzelne eng aneinander liegende Garnstücke an den Ast verknoten.

3: Schritt: Blumen zurecht schneiden und zu kleinen Sträußchen zusammenbinden.

Blumensträußchen binden

5. Schritt: Blumensträußchen eng aneinander mit dem Draht um den Ast binden.

6. Schritt: Mit dem Gran eine Aufhängung an den Ast anbringen. Nach belieben dekorieren.

Fertig.

Viel Spaß beim nachmachen.

Eure Chrissi

Die imaginäre Nabelschnur – Warum Loslassen so schwierig ist

Sobald man schwanger ist, springt man ganz automatisch in den Mama Modus. Der Schalter wird umgelegt, ohne dass man irgendeinen Einfluss darauf hat. Nichts ist wichtiger als das Überleben, dieses Kindes zu sichern. Als Mama bzw. angehende Mama würde man alles tun, um dieses Ziel zu erreichen.

Meine Kleine wird bald zwei Jahre alt und immer wieder bin ich fasziniert von dieser Bindung, die zwischen mir und meinem Kind besteht. Fasziniert von dieser bedingungslosen Liebe, für die mir kein Opfer zu groß wäre.

Obwohl die Nabelschnur nichts weiter ist, als ein Relikt aus unserer gemeinsamen Vergangenheit, habe ich manchmal das Gefühl, da ist irgend etwas, was das Loslassen so unendlich schwer macht.

Je größer unsere Kinder werden, umso mehr müssen wir akzeptieren, dass das Loslassen dazu gehört. Sie werden Stück für Stück selbstständiger und wollen die Welt erkunden. Die Konsequenz ist, dass wir als Eltern etwas mehr Distanz zulassen müssen, so schwer es uns auch fällt.

Zu gut kann ich mich noch daran erinnern, als unsere Maus das erste Mal, nachts alleine in ihrem Kinderzimmer schlief. Ich habe fürchterlich geweint, da ich das Gefühl hatte, sie alleine und im Stich zu lassen. Es hat sich schnell herausgestellt, dass es für mich ein größeres Problem darstellte, als für sie. Sie schlief dort von Anfang an wunderbar (besser sogar als bei uns).
Über ein Jahr lang, lauschte ich nachts jedem Atemzug von ihr, konnte jederzeit überprüfen, ob es ihr gut ging und plötzlich befand sie sich in einem anderen Raum.

Es bedeutete Kontrollverlust und das machte mir eine schreckliche Angst, schließlich sagten meine Gene doch, dass ich das Überleben und Gedeihen dieses Kindes sichern muss.

Heute lache ich darüber, aber mir ist klar, dass ich diese Momente der Angst noch sehr oft durchleben werde. Erster Kindergarten- oder Schul-Tag, Führerschein, Partys, die erste eigene Wohnung,…

Das Loslassen gehört einfach dazu.

Eure Julia