Die Welten-Wandler – Frauen zwischen Karriere und Herd

Aktuell passiert ein Umbruch der uns Frauen und Müttern nicht leicht fällt. Als wir Kinder waren war es ganz normal, dass die meisten Mamas viel zu Hause waren und zu größten Teilen für die Kindererziehung und den Haushalt verantwortlich waren. Arbeiten außerhalb der vier Wände, fand maximal halbtags statt.

Die Emanzipation schreitet fort. Kindererziehung und Haushalt sind keine Jobs mehr, die uns Frauen ausreichend zufrieden stellen. Für was sollte man auch jahrelange Ausbildungen und Studiengänge absolvieren, um anschließend hinter dem Herd zu versauern.

„Wo ist mein Weg? Wie viel Kind und wie viel Job brauche ich, um glücklich sein? Was ist der beste Weg für uns als Familie? Was sind die Erwartungen. der Gesellschaft?“

All das sind Fragen, die sich uns stellten. Und genau genommen haben wir die Antworten auf diese Fragen immer noch nicht gefunden.

Sehr häufig ist jedoch spürbar, egal was man macht, man macht es falsch.

Arbeitet man wenig (oder gar nicht) und möchte viel Zeit mit den Kindern verbringen, verhält man sich nicht mehr zeitgemäß. Schließlich bekommt man schon während der Schwangerschaft ständig die Frage gestellt, wann man nach der Geburt wieder zu Arbeiten beginnt. Steigt eine Frau zeitnah wieder ins Berufsleben ein ist sie der Sündenbock, der die Kinder vernachlässigt und besser nie welche bekommen hätte. Würde jemand erwarten, dass der Vater wegen des Kindes auf seine Karriere verzichtet?! Vermutlich nicht!

Wie macht man es also richtig?

Wir wandeln momentan irgendwo zwischen diesen Welten.
Wir sind weder die Über-Muttis, die im klassischen Rollenbild der Mutter und Hausfrau aufgehen, noch die Karriere-Frauen, die ihr Kind sofort in der Kita parken möchten. Wir sind die Welten-Wandler, die ihren Weg irgendwo dazwischen bestreiten.

Wir sind leidenschaftlich gerne Mama, fühlten uns reduziert auf die Rolle der Hausfrau und Mutter, aber ein wenig verloren. Wir wollten kreativ sein, uns ausleben, unser Hirn anstrengen, unseren Tagen einfach noch etwas mehr Bedeutung schenken. Auf diesem Weg ist im Frühjahr 2020 auch unser Blog entstanden.

Wir haben die wunderbare Aufgabe unsere Kinder auf ihrem Weg zum Erwachsenen zu begleiten und das Privileg, täglich viele Stunden mit ihnen verbringen zu dürfen.
Aber wir sind mehr! Wir wollen mehr! Wir brauchen mehr!

Für welche Welt wir uns langfristig entscheiden, oder ob es einen gesunden Weg dazwischen gibt, gilt es heraus zu finden.

Eure Chrissi und Julia

Yoga, der Panzer-Knacker – Warum es gut ist, wenn unsere Fassade bröckelt

Wir alle haben unser Päckchen zu tragen. Jeder erlebt im Laufe seines Lebens Dinge, die kleine Spuren und Narben hinterlassen. Es müssen keine schlimme Dinge gewesen sein, sondern einfach Erfahrungen die uns zu dem Menschen gemacht haben, der wir heute sind.

Die meisten von uns erbauen über die Jahre, einen kleinen Schutz-Panzer um sich. Eine Schutz-Hülle, die uns vor neuen Verletzungen bewahren soll und unsere wahren Gefühle versteckt.

„Gut!“ ist unsere Standard-Antwort, bei der Frage „Wie geht’s dir?“ und wenn wir ehrlich sind, erwartet unser Gegenüber meist auch keine andere Antwort.
Dieser Panzer ist hier von großem Vorteil, schließlich müssen wir so unauffällig wie möglich lügen, damit wir auch an schlechten Tagen, mit einem glaubwürdigen „Gut!“ antworten können.

Was hat das mit Yoga zu tun? Yoga ist ein Panzer-Knacker, zumindest wenn wir es zulassen.

Und dabei rede ich nicht von einem klassischen Yoga Kurs, wie ihn die meisten von uns kennen, sondern vom Großen und Ganzen des Yoga.

Warum sollte es erstrebenswert sein, diesen Panzer zu knacken?

Viele von uns spielen eine Rolle. Wir identifizieren uns über unseren Beruf, unseren Besitz, unseren Status, unseren Familienstand,… Doch wer sind wir wirklich? Und was wollen wir wirklich?

Dies sind Fragen, die wir uns erst dann ehrlich beantworten können, wenn wir uns zu unserem inneren Kern vorwagen und unsere Fassade bröckeln lassen.

Ein Haus dessen Fassade bröckelt, sieht zwar zunächst unschön aus, gibt ihm aber die Möglichkeit sich zu verändern. Die Möglichkeit eine neue Farbe und Gestalt anzunehmen, unabhängig von dem was war.

Eure Julia

Passend zum Artikel, das wunderschöne und idyllische Seminar-Haus „zum Waldaufseher“ © Wiesentoechter

Warum Yoga die Welt retten könnte

Wir leben in einer Welt, in der das Geld und die Zeit regiert. „Schneller, höher, weiter“, ohne Rücksicht auf Verluste. Wir achten weder auf uns, noch auf unseren Planeten. Der Mensch ist manchmal wie ein Virus. Ein Virus, welches seinen Wirt Stück für Stück so auszehrt, bis er irgendwann aufgibt. In unserem Fall wird das Virus mit seinem Wirt sterben, da wir keine Möglichkeit haben, zum nächsten Planeten zu hüpfen.

Von daher…. JA, ich bin der Meinung, Yoga könnte die Welt retten.

Ein bisschen mehr Empathie.
Ein bisschen mehr Wir und etwas weniger Ich.
Ein bisschen mehr Geben und etwas weniger Nehmen.
Ein bisschen mehr Zufriedenheit, mit dem was wir haben und weniger Unmut über das, was uns fehlt.
Das könnte die Welt retten!

Sollte jetzt die Frage aufkommen, was „turnende Menschen“ mit diesen Grundsätzen zu tun haben, zeigt es nur, dass die Wenigstens von uns wissen, was Yoga bedeutet. Woher sollten wir es auch, da es doch schließlich als neue Trend-Sportart verkauft und angepriesen wird.

Grundsätzlich gilt jedoch: Yoga ist kein Sport! Yoga ist eine Art zu Leben.

Im Rahmen einer Trainer Ausbildung (2016), hörte ich zum ersten mal vom „achtgliedrigen Weg“, dem Leitfaden des Yoga. Das Yogasutra (Patanjali), die Bibel des Yoga könnte man sagen, beschreibt die wichtigsten Grundsätze der Yoga-Lehre. In diesem Buch finden sich lediglich ein paar Sätze, die sich auf die Yoga Asanas (Übungen) beziehen.

Mit „Turnen auf der Matte“ hat Yoga daher recht wenig zu tun.

Für mich geht es darum, ein guter Mensch zu sein. Ein Mensch, der nicht nur auf sein eigenes Wohl bedacht ist, sondern sich als Teil eines großen Ganzen sieht.

Daher sage ich nochmal JA, ich bin der Meinung, Yoga könnte die Welt retten.

Denn wir brauchen dringend:
Ein bisschen mehr Empathie.
Ein bisschen mehr Wir und etwas weniger Ich.
Ein bisschen mehr Geben und etwas weniger Nehmen.
Ein bisschen mehr Zufriedenheit, mit dem was wir haben und weniger Unmut über das, was uns fehlt.
Das könnte die Welt retten!

Eure Julia

Viel Zeit bleibt uns nicht, aber noch haben wir die Chance etwas zu verändern.

Wenn ich groß bin – Kindheitsträume vs. Realität

So süß und harmlos fängt es an. Zu dieser Zeit ist die Welt noch ein guter Ort. Wir fühlen uns sicher und sind der Meinung, dass das einzig Wichtige ist, einen Beruf zu finden, der uns Freude bereitet.

Plötzlich sind wir erwachsen geworden und uns trifft die harte Realität.

Unsere Gesellschaft ist geprägt vom Ego.
Wer bist du? Was kannst du? Was besitzt du?

Ich war schon immer sehr ehrgeizig und versuchte stets, das Maximum aus mir und meinem Leben heraus zu holen.
Gegen den Rat meines Vaters, hatte ich mich bei der Berufswahl, für die soziale Branche entschieden. Eine Sparte bei der von Anfang an klar ist, dass man für viel Arbeit, wenig Geld bekommt. Aber ich wollte doch schließlich etwas machen, was mir Freude bereitet und so nahm alles seinen Lauf.

Fitnessökonomie Studium, Physiotherapie Ausbildung und verschiedenste Fortbildungen folgten. Zielstrebig habe ich mich vor ein paar Jahren, bis zu einer Leitungsstelle gekämpft, da ich es Leid hatte, immer „die Doofe“ zu sein, die sich für die schlecht bezahlte, soziale Branche entschieden hat. Ich wollte endlich mit den Anderen mitspielen.
Ich hatte mein Ziel erreicht und hätte unfassbar glücklich sein müssen, doch davon war ich leider weit entfernt. Schnell spürte ich, welchen Preis ich dafür zahlen müsste.

Freizeit wäre innerhalb kürzester Zeit, ein Fremdwort für mich geworden. Nachts in Ruhe schlafen, daran wäre nicht mehr zu denken gewesen. Der Kloß im Magen, war ein ständiger Begleiter.
Manches muss man am eigenen Leib spüren, um ein Gefühl dafür zu entwickeln.

Was habe ich aus dieser Zeit gelernt? Egal welchen Weg du gehst, er muss sich gut anfühlen.

Wenn mein Leben irgendwann zu Ende geht, möchte ich nicht daran denken, wie viele Euros auf meinem Konto liegen, sondern mich an die schönen Momente erinnern, an die wunderbaren Stunden, die ich mit meinen Liebsten verbringen konnte und daran wie glücklich ich war.

Wenn meine Kleine irgendwann den Satz ausspricht „Wenn ich groß bin, werde ich mal…“ soll es etwas sein, was sie glücklich macht, unabhängig davon, was ihr Andere vorleben oder von ihr erwarten.

Eure Julia

© Wiesentoechter

BETTROLLE – DIY

Eine Bettrolle gehört für mich zur Grundausstattung für das Kinderzimmer, das Kinderbett, den Stubenwagen, den Laufstall oder auch für das Familienbett. Sie gibt Schutz vor Kälte, lädt zum Kuscheln ein und kann auch als Spielzeug dienen.

Wie wäre es mit einem Selbstversuch? Nähen einer Bettrolle!


Arbeitsmaterial:

  • Nähmaschine
  • Stoffschere
  • Klammern oder Stecknadeln
  • Maßband
  • Stoffkreide

Material:

  • Stoff: Musselin, Leinen, Baumwolle,… ( alles was gefällt.)
  • Füllwatte ( Eine Günstige Alternative ist der Inhalt der ganz billigen Ikea Kissen.)

1. Schritt: 
Stoffteile zuschneiden: 
9 Stück á 21 cm breit und 42 cm lang 
Und 2 Kreise mit 15 cm Durchmesser 


2. Schritt:
Die Stoffteile an den langen Seiten jeweils in gewünschter Reihenfolge auslegen.
Jetzt die langen Seiten rechts auf rechts ein Stoffteile an das Andere nähen. 

Mit einem Geradstich oder mit der Overlook.

Stoffbahnen längs aneinander nähen.


3. Schritt: 
Die jetzt zusammengenähten Stoffbahnen rechts auf rechts in der Hälfte falten, zusammen stecken und anschließend zusammen nähen. 
Eine 20 cm lange Öffnung sollte mittig offen bleiben.

4. Schritt:
Die zwei Kreise jeweils an den Bettrollen-Enden rechts auf rechts feststecken und annähen.

5. Schritt:
Das Ganze auf rechts wenden.

6. Schritt:
Die Bettrolle mit der gewünschten Menge an Füllwatte befüllen. (je nachdem wie weich man sie haben möchte)

7. Schritt:
Die Öffnung entweder mit einem Matratzenstich oder mit einem Geradstich schließen.

Fertig!

Fertige Bettrolle.

Tipp:
Mit verschiedenen Materialen und Oberflächen kann die Bettrolle auch als Tast- oder Spielrolle für Babys echt etwas hermachen.

Viel Spaß beim Nähen!

Eure Chrissi

Sonnenaufgangs-Wanderung auf den Einstein (1866 m) in den Tannheimer Bergen

Ein kleiner Traum, den wir uns dieses Jahr erfüllen wollten.

Einen Tag aus dem Familienalltag ausbrechen, dieses Jahr einfach vergessen, Zeit zu zweit haben, die Ruhe und die Natur genießen.

An einem Sonntag im August hieß es für uns um 2:30 Uhr aufstehen und nach knapp 3 Stunden Schlaf, fertig machen zur Abfahrt Richtung Österreich. Unser Ziel, der Einstein im Tannheimer Tal. Ein Vorschlag von meiner Schwägerin, die sich was Berge angeht, sehr gut auskennt.

Also packten wir unsere Wanderschuhe und ein bisschen Brotzeit in das Auto und fuhren los, Richtung Süden.

Die Kinder waren schon seit dem Vorabend, bei den Großeltern verräumt und endlich hätten wir mal wieder ausschlafen können. Unsere Neugierde war jedoch größer als der Wunsch nach einem langen Nickerchen, auch wenn wir es kurz nach dem Aufstehen fast bereuten und uns unsere Augenringe bis zum Boden reichten.

Die Fahrt dauerte ca. eine Stunde, bis wir unser Ziel erreichten.

Ausgestattet mit einer Hirabira (Stirnlampe), mehreren Jacken und etwas Brotzeit ging es los. Mit leichter Aufregung, was auf uns zukommen wird, ging es durch die Dunkelheit. Schritt für Schritt, mit dem Blick auf den Weg, der unter unseren Füßen lag.

Es ging stetig und straff bergauf.

Als wir ungefähr ¾ des Weges gelaufen waren, fing es langsam an zu dämmern, wodurch mehr und mehr die Natur sichtbar wurde. Die letzten Meter unseres Weges waren sehr felsig, somit hieß es „ein bisschen kraxeln“.

Auf dem Weg überholten wir noch weitere 3 kleinere Gruppen, die das gleiche Ziel hatten.

Oben angekommen konnten wir die Stille und die unfassbar schöne Aussicht, sowie Natur kaum glauben. Wir waren ganz alleine auf dem Gipfel und haben es einfach nur genossen. Die Sonne zauberte ein so wunderschönes Licht in die Berggipfel und ließ die Welt für einen Sekunde stillstehen. Das frühe Aufstehen wurde belohnt und dieser Ausflug wird uns noch lange im Gedächtnis bleiben.

Was benötigt man:

  • Hirabira (Stirnlampe)
  • Festes Schuhwerk ( Wanderstiefel, Treckking Schuhe)
  • Zwiebel-Look ( T-Shirt, dünne Jacke oder dünner Pullover, Outdoor-Jacke)
  • evtl. kleine Brotzeit
  • evtl. Wanderstöcke
  • Kamera oder Handy nicht vergessen, für unvergessliche Aufnahmen

Einfache bis mittelschwere Bergwanderung, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verlangt.

Anfahrt:

Direkt an der Ausfahrt nach Tannheim und Berg befindet sich nördlich der Straße ein Parkplatz.

Wir sind an der südlichen Seite hoch und wieder runter gewandert.

Die Gehzeit wird mit 1 Stunde und 45 min angegeben, mit sehr flottem Gang, haben wir es es in 1 Stunde und 15 min geschafft.

Fazit:

Absolut einen Besuch wert! Das wird mit Sicherheit nicht die letzte Wanderung auf den Einstein bleiben.

Blick Richtung Süden

Eure Chrissi

TWISTED Kerzen – DIY


Der neuste Trend auf Instagram was DIYs angeht, sind die Twisted candles (Spiral-Kerzen).

Ich war sofort überzeugt davon und wollte es selber ausprobieren.

Leider ging der erste Versuch sowas von in die Hose. Wasser zu heiß, Kerzen verloren ihr Wachs und manche Kerzen brachen einfach außeinander.

Ich ließ mich aber nicht davon abbringen, noch ein weiteren Versuch zu starten. Ich wagte es und es klappte diesmal auf Anhieb. Die richtige Temperatur des Wassers, die richten Kerzen und es klappte.

Es macht tatsächlich unheimlich viel Spaß und Ida hatte ich gleich damit angesteckt.

Ein super DIY zum Verschenken, gerade jetzt zu Weihnachten oder als kleine Aufmerksamkeit zwischendurch.

Material:

  • Kerzen ( Es funktioniert nicht bei allen Kerzen, ich habe einige ausprobiert und kann die vom Drogeriemarkt Müller nur empfehlen, gar nicht gehen die Kerzen von Ikea, und Depot auch nicht so gut).
  • Gefäß 2x (z.B. Schüssel) 
  • ca. 40 Grad warmes Wasser
  • kaltes Wasser 


Anleitung:

  • ein Gefäß mit warmen Wasser, eines mit kaltem Wasser befüllen
  • Kerzen für ca. 10 – 15 min in das warme Wasser stellen.
  • Kerzen herausnehmen und mit einem Nudelholz platt rollen 
    Tipp: Die Kerze in einen Plastikbeutel legen. Das verhindert einen unnötige Sauerei.
  • jetzt kann die Kerze mit der Hand entgegengesetzt mit den Händen verdreht werden. 
  • Abschließend die Kerze zum schnelleren Aushärten in das kalte Wasser stellen.
  • Fertig!
Als Geschenk oder kleine Aufmerksamkeit.

Viel Spaß beim Twisten!

Eure Chrissi

Feenflügel – DIY

Viele kleine Mädels träumen davon, auszusehen wie eine Fee oder eine Prinzessin, so auch mein Ida Mädchen.
Ihr Wunsch sei mir Befehl… und so zauberte ich ihr ein paar schöne Blumenflügel, die nicht nur schön aussehen, sondern auch noch lange halten. Au diesem Weg können die Gänseblümchen (unsere Lieblingsblumen) auch in den kalten Jahreszeiten ein bisschen Sommer-Gefühle verbreiten.

Mit ihren Flügeln kann sie sich in Wunderwelten träumen und die Welt entdecken.

Ein ganz einfaches Do it Yourself, aber wie ich finde einfach zauberhaft und auch für den nächsten Fasching ein Hingucker,  auch für Erwachsene.

Material:

  • Natur-Material (Getrocknete Blumen, ein Stück Baum-Rinde)
  • Gummibänder
  • Laminier-Folie
  • Laminier-Gerät
  • Heißklebepistole
  • Locher
  • Schere

Arbeitsschritte:

1.Schritt: Blumen ein paar Tage vorher schon mal zwischen den Seiten von eines dicken Buches trocknen.

2. Schritt: 2 Stück, A4-Laminier-Folie mit den getrockneten Blumen bestücken und anordnen.

3. Schritt: Laminieren, gut festhalten, da keine Blumen verrutschen sollen.

4. Schritt: Zwei Flügel aus der Laminier-Folie zuschneiden.

5. Schritt: Jeweils 2 Löcher mit dem Locher in die Innenseite der zwei Flügel stanzen.

6. Schritt: Zwei Gummibänder zuschneiden, Länge passend zum Kind. Anschließend werden diese durch die gestanzten Löcher gefädelt und verknotet.

7. Schritt: Die Rinde mit den beiden Flügelteilen, mit der Heißklebepistole verbinden.

Fertig!

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen!

Eure Chrissi

Ausflugstipp mit der Familie im Ostallgäu – Ruinen Eisenberg und Hohenfreyberg

Kindheitserrinnerungen:

Mit den eigenen Kindern die Welt entdecken, die ich zuvor als Kind entdecken durfte.

Wie viele Kindheitserrungen in mir hoch kamen, als wir im Juni einen Ausflug zu den Ruinen Eisenberg und Hohenfreyberg machten.

Ich fühlte mich zurück versetzt in die 90er Jahre, als ich selber ein Kind war. Nichts hatte sich verändert.  Jeder Stein stand noch auf dem Anderen, wie vor mehr als 20 Jahren. Familienausflüge mit Tanten, Onkeln, Cousinen, Cousins, Oma, Opa wurden hierher gemacht. Wir spielten Verstecken und fühlten uns wie Ritter und Burgfräulein.

Der weite Ausblick in die Berge faszinierte mich damals schon so sehr.

Ausblick in den Süden auf dem Weg zu Burg Ruine Eisenberg.
Ausblick von der Ruine Eisenberg Richtung Südosten.

20 Jahre später zeige ich nun meinen eigenen Kindern die Welt, die mir als Kind gezeigt wurde. Mir wurde wieder klar wie wunderschön wir wohnen, nämlich da, wo andere Urlaub machen.

Der Ausflug beginnt im Dorf Zell bei Eisenberg am Parkplatz und führt durch einen schönen Waldwanderweg hoch zur Ruine Eisenberg (1040 m). Es gibt einige Aussichtspunkte an denen man einen wunderschönen Ausblick auf die Alpen und Hügellandschaft hat.

Ein Paradies für kleine Entdeckter, die Spaß am Verstecken in den verwinkelten Burg Überresten haben und sich in ihrer Fantasie in die frühere Zeit zurück versetzen wollen.

Weiter geht es direkt zu der gegenüberliegenden Ruine Hohenfreyberg (1050 m).

Beide Ruinen sind immer frei zugänglich und die Besichtigung ist kostenfrei.

Grundsätzlich sind beide Ruinen mit einem Kinderwagen zugänglich, aber zu Empfehlen ist eher mit einer Kraxe bzw. Trage, da der Großteil des Weges über einen unebenen Waldweg führt.

Zeitlich kann man sich als Familie mit Kindern, etwa zwei Stunden einplanen, wenn zur Besichtigung beider Ruinen und dem Versteck-Spiel etc. ausreichend Zeit vorhanden sein soll.

Genießt euren Ausflug!

Eure Chrissi