Der Sinn des Lebens

Was ist der Sinn meines Lebens? Eine Frage die ich diese Woche gestellt bekam.

Eine schwierige Frage und vor allem eine, die man nicht so schnell beantworten kann.

Unser Leben befindet sich in einem ständigen Wandel. Unser Umfeld und unsere Lebensumstände verändern sich permanent und wir uns mit ihnen. Stillstand gibt es nicht.

Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung.“ beschrieb schon Heraklit von Ephesos (griech. Philosoph, 500 v. Chr.). Wie ist es also möglich, während dieser andauernden Veränderung einen konkreten Sinn, für das eigene Leben festzusetzen?

Um dieses Thema genauer zu durchleuchten, benötigt man Zeit. Einen inneren Raum, der überhaupt die Möglichkeit zulässt, tiefer zu blicken.

Ich schnappte mir daher meine Laufschuhe und spurtete los. Ich atmete die kühle Luft ein, ließ meine Beine monoton dahin trotten und mein Hirn ratterte vor sich hin. Tatsächlich konnte ich in diesen ruhigen Minuten, zwei Punkte für mich festsetzen, die für mich zum Sinn meines Lebens gehören.

  • Engagement für wichtige Themen
  • Gleichmut

Engagement

Auf den ersten Blick mag unser Blog, wie ein netter Zeitvertreib zweier Muttis wirken. Ein bisschen Quasseln, ein bisschen Text, ein paar Fotos, fertig! Der Schein trügt jedoch.

Wir leben in einer Welt des Perfektionismus. Eine Welt, in der wir als Menschen funktionieren müssen, ohne Rücksicht auf Verluste. Eine Welt, des Konsums und Umweltzerstörung. Eine Welt, die vom Kopf geleitet wird, ohne Mitspracherecht des Bauchgefühls oder des Herzens.

Ich bin keine Heilige und das versuche ich auch nicht zu werden. Ich bin ein Mensch und Menschen haben Schwächen.

Regelmäßig regieren mich meine Muster, die mich zum Wahn nach Perfektion, der Konsum-Gier, dem schlechten Umgang mit mir selbst oder meinen Mitmenschen und anderen Dingen treiben.

Ich habe es mir jedoch zur Aufgabe gemacht, Licht ins Dunkle zu bringen. Zunächst einmal, indem ich öffentlich meine Schattenseiten enthülle und somit dem ein oder anderen Anregungen biete, das eigene Denken und Handeln ebenfalls zu durchleuchten.

Wie lange und in welcher Form ich diese Themen öffentlich predigen möchte, kann ich heute nicht sagen. Eines weiß ich jedoch, ich werde mein Leben lang ehrlich zu Themen stehen, die ich für wichtig erachte, werde ehrlich mit mir und dem Leben umgehen und weiter an mir arbeiten.

Gleichmut

Eines der Ziele aus dem Yoga ist der Gleichmut. Häufig verwechselt man dieses Wort mit der Gleichgültigkeit, welche jedoch nicht gemeint ist.

Gleichmut steht für mich dafür, mich weniger von meinen Emotionen leiten zu lassen, sondern geerdet und stabil im Leben zu stehen. Es bedeutet für mich, freundlich mit anderen Menschen umzugehen, auch wenn mir diese Freundlichkeit nicht immer entgegen kommen wird.

Auge um Auge – und die ganze Welt wird blind sein.“ (Mahatma Gandhi)

Dieses Prinzip möchte ich irgendwann weitestgehend verinnerlicht haben. Es hört sich so einfach an, ist im zwischenmenschlichen Umgang jedoch so schwierig.

Der Sinn für mich und mein Leben liegt darin, ein „guter“ Mensch zu sein und diesen Planeten, nach meinen Möglichkeiten, zu einem besseren Ort zu machen.

Der Weg ist das Ziel! Mal sehen wo mich diese Reise hinführt.

Eure Julia

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